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<title><![CDATA[ BAG Kindheit &amp; Jugend ]]></title>
<description><![CDATA[ Wir kämpfen für eine Gesellschaft, in der kein Kind in Armut aufwachsen muss. Zusammenschluss in der Partei Die Linke. ]]></description>
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    <title>BAG Kindheit &amp; Jugend</title>
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        <title><![CDATA[ Online Veranstaltung: Die neue Grundsicherung und ihre Folgen ]]></title>
        <description><![CDATA[ 3. Juni 2026 | 19:00 Uhr

Eine Reform gegen uns alle! Am 1. Juli 2026 tritt die Reform des Bürgergelds in Kraft. Sie führt zu einer Verschärfung für die Beziehenden. Durch strengere Sanktionen, auch für Familien mit Kindern, und strengere Zumutbarkeitsregeln droht im schlimmsten Fall die Wohnungslosigkeit.

Komm zur Online-Veranstaltung ]]></description>
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        <category><![CDATA[  ]]></category>
        <dc:creator><![CDATA[ Bundessprecher*innen ]]></dc:creator>
        <pubDate>Thu, 14 May 2026 17:30:41 +0200</pubDate>
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        <content:encoded><![CDATA[ <h2 id="3-juni-2026-1900-uhr"><strong>3. Juni 2026 | 19:00 Uhr</strong></h2><p>Eine Reform gegen uns alle! Am 1. Juli 2026 tritt die Reform des Bürgergelds in Kraft. Sie führt zu einer Verschärfung für die Beziehenden. Durch strengere Sanktionen, auch für Familien mit Kindern, und strengere Zumutbarkeitsregeln droht im schlimmsten Fall die Wohnungslosigkeit.<br><br>Komm zur Online-Veranstaltung zusammen mit der <strong>Bundes- und Landesarbeitsgemeinschaft Kindheit und Jugend</strong> sowie der <strong>LAG Wohnungslosenhilfe Berlin</strong> und diskutiere und organisiere dich mit uns zu den Folgen der Reform!<br><br><strong>Andreas Aust</strong> (Paritätischer Gesamtverband) gibt einen Input zu den Folgen der Reform. Wir diskutieren auch zu den Handlungsspielräumen auf Landes- und Bundesebene gegen die Verschärfungen.</p><p>Wenn du teilnehmen möchtest, melde dich einfach per <a href="mailto:kindheit-jugend@bag.die-linke.de" rel="noreferrer">Mail</a> bei uns für die Zugangsdaten.</p><p>Wir freuen uns auf dich! <br></p> ]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
        <title><![CDATA[ Jahreshauptversammlung 2026: Aufwachsen in Zeiten des Kulturkampfes von rechts ]]></title>
        <description><![CDATA[ 5.-7. Juni 2026 | Berlin

Liebe Genoss*innen und liebe Mitglieder der BAG Kindheit und Jugend, 

wir, eure Sprecher:innen der BAG Kindheit und Jugend, laden euch herzlich zu unserer Jahreshauptversammlung nach Berlin vom 5. bis zum 7 Juni 2026 ein.

Unter dem Titel „Aufwachsen in Zeiten des Kulturkampfes von ]]></description>
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        <category><![CDATA[  ]]></category>
        <dc:creator><![CDATA[ Bundessprecher*innen ]]></dc:creator>
        <pubDate>Tue, 12 May 2026 11:30:11 +0200</pubDate>
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        <content:encoded><![CDATA[ <h2 id="5-7-juni-2026-berlin"><strong>5.-7. Juni 2026 | Berlin</strong></h2><p><strong>Liebe Genoss*innen&nbsp;und liebe Mitglieder der BAG Kindheit und Jugend,&nbsp;</strong></p><p>wir, eure Sprecher:innen der BAG Kindheit und Jugend, laden euch herzlich zu unserer Jahreshauptversammlung nach Berlin vom 5. bis zum 7 Juni 2026 ein.</p><p>Unter dem Titel&nbsp;<strong>„Aufwachsen in Zeiten des Kulturkampfes von rechts“&nbsp;</strong>wollen wir gemeinsam darüber sprechen, was der gesellschaftliche Rechtsruck für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bedeutet — und wie wir ihm solidarisch und entschlossen entgegentreten können.</p><p>Rechte Kulturkämpfe richten sich gezielt gegen Vielfalt, Selbstbestimmung, feministische und antifaschistische Bildungsarbeit sowie gegen eine offene Kinder- und Jugendhilfe. Die Folgen spüren besonders junge Menschen: in Schulen, im Netz, in Jugendräumen und im Alltag. Umso wichtiger ist es, Räume für Austausch, Vernetzung und gemeinsame Strategien zu schaffen.</p><p>Gleichzeitig erleben wir auf Bundesebene eine Spardebatte, die soziale Infrastruktur zunehmend unter Finanzierungsvorbehalt stellt. Besonders betroffen sind die Kinder- und Jugendhilfe sowie die Eingliederungshilfe. Kürzungen treffen nie alle gleichermaßen — sie treffen diejenigen, die ohnehin von Ausgrenzung, Armut und fehlender Teilhabe betroffen sind. Wenn Schutzräume, Unterstützungsangebote und soziale Arbeit kaputtgespart werden, stärkt das am Ende rechte Kräfte und verschärft gesellschaftliche Ungleichheit.</p><p>Deshalb wollen wir mit euch diskutieren: Wie verteidigen wir soziale Rechte gegen Kürzungspolitik und rechte Angriffe? Wie organisieren wir Widerstand gegen den gesellschaftlichen Rechtsruck? Und wie schaffen wir echte Teilhabe und gute Bedingungen für alle jungen Menschen?</p><p>Neben den inhaltlichen Debatten soll die Jahreshauptversammlung auch Raum für Vernetzung, Austausch und gemeinsame politische Perspektiven bieten.&nbsp;Das vorläufige Programm findet ihr anbei.</p><p>Wir freuen uns auf euch und auf kämpferische, solidarische Tage in Berlin!</p><p>&nbsp;</p><p>Solidarische Grüße</p><p>Euer Sprecher*innenkreis der BAG Kindheit und Jugend&nbsp;</p><p><strong>Anmeldung folgt in Kürze</strong></p><h2 id="programm">Programm</h2><p><strong>5. Juni, Freitag, ab 19 Uhr:</strong></p><p>Ort: tba</p><p>Begrüßung, Eröffnung &amp; Kennenlernen</p><p><strong>6. Juni, Samstag, ganztags:</strong></p><p>Ort: Karl-Liebknecht-Haus, Kleine Alexanderstraße 28, 10178 Berlin</p><p>10-12 Uhr: BAG Kindheit und Jugend vor Ort</p><p>ab 13:30 Uhr: Fachveranstaltungen mit spannenden Gästen und reichhaltigen Vorträgen und Diskussionen</p><p>Wir freuen uns auf Elif Elrap, Kandidatin als regierende Bürgermeisterin in Berlin, auf Daniela Broda vom DBJR, auf Jonathan Schweizer von den Falken und auf viele Mitglieder unserer BAG!</p><p>Außerdem werden vor Ort Deike Jansen und Jessica Gerke – jugendpolitische Kandidatinnen aus Berlin zur Wahl des Abgeordnetenhauses sein sowie viele weitere tolle Menschen!</p><p>am Abend: Kulturelles/politisches Programm</p><p><strong>7. Juni, Sonntag, bis 13:30 Uhr:</strong></p><p>Ort: Wahlkreisbüro Die Linke Berlin-Mitte, Usedomer Str. 32, 13355 Berlin</p><p>Mitgliederversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft</p><p>Satzungsänderung und Anträge (Antragsfrist für Anträge ist der 23.05.2026)</p> ]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
        <title><![CDATA[ Digitales BAG-Treffen ]]></title>
        <description><![CDATA[ 26. Mai 2026 | 19:00 Uhr

Am 26. Mai 2026 um 19 Uhr findet unser nächstes digitales Treffen der BAG Kindheit und Jugend statt.

Im Vorfeld unserer Jahreshauptversammlung tauschen wir uns über aktuelle Entwicklungen in der Kinder- und Jugendpolitik auf Bundes- und Landesebene aus. Gleichzeitig möchten wir Neumitglieder und Interessierte ]]></description>
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        <category><![CDATA[  ]]></category>
        <dc:creator><![CDATA[ Jessica Gerke ]]></dc:creator>
        <pubDate>Mon, 11 May 2026 22:57:11 +0200</pubDate>
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        <content:encoded><![CDATA[ <h2 id="26-mai-2026-1900-uhr"><strong>26. Mai 2026 | 19:00 Uhr</strong></h2><p>Am 26. Mai 2026 um 19 Uhr findet unser nächstes digitales Treffen der BAG Kindheit und Jugend statt.</p><p>Im Vorfeld unserer Jahreshauptversammlung tauschen wir uns über aktuelle Entwicklungen in der Kinder- und Jugendpolitik auf Bundes- und Landesebene aus. Gleichzeitig möchten wir Neumitglieder und Interessierte herzlich willkommen heißen und die Gelegenheit geben, unsere BAG kennenzulernen.</p><p>Unsere digitalen Treffen finden regelmäßig <strong>am letzten Dienstag der ungeraden Kalendermonate</strong> statt – mit wechselnden Themen oder auch als offener Austausch.<br>Die nächsten Termine sind:<br>📌 28. Juli 2026<br>📌 29. September 2026</p><p>Wenn du teilnehmen möchtest, melde dich einfach per <a href="mailto:kindheit-jugend@bag.die-linke.de" rel="noreferrer">Mail</a> bei uns für die Zugangsdaten.</p><p>Wir freuen uns auf dich! 💜</p> ]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
        <title><![CDATA[ Positionspapier: Für eine menschenrechtsbasierte Kinder- und Jugendhilfe ohne  Sicherheitsdienste ]]></title>
        <description><![CDATA[ 21.04.2026

Mit unserem neuen Positionspapier positionieren wir uns als BAG Kindheit und Jugend klar gegen den Einsatz von Sicherheitsdiensten in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe.

Kinder- und Jugendhilfe ist für uns ein Raum von Beziehung, Schutz, Unterstützung und Beteiligung. Sicherheitsdienste stehen diesem Verständnis entgegen: Sie verschieben den Fokus ]]></description>
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        <category><![CDATA[ Stellungnahmen ]]></category>
        <dc:creator><![CDATA[ Bundessprecher*innen ]]></dc:creator>
        <pubDate>Tue, 21 Apr 2026 20:15:34 +0200</pubDate>
        <content:encoded><![CDATA[ <h2 id="21042026">21.04.2026</h2><p>Mit unserem neuen Positionspapier positionieren wir uns als BAG Kindheit und Jugend klar gegen den Einsatz von Sicherheitsdiensten in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe.</p><p>Kinder- und Jugendhilfe ist für uns ein Raum von Beziehung, Schutz, Unterstützung und Beteiligung. Sicherheitsdienste stehen diesem Verständnis entgegen: Sie verschieben den Fokus von pädagogischer Arbeit hin zu Kontrolle und Abschreckung und widersprechen damit dem gesetzlichen Auftrag der Kinder- und Jugendhilfe sowie zentralen kinderrechtlichen Standards.</p><p>Wir machen deutlich, dass Konflikte und Krisen in Einrichtungen keine sicherheitspolitischen Probleme sind, sondern Ausdruck sozialer und struktureller Herausforderungen. Diese lassen sich nicht durch externe Sicherheitsdienste lösen, sondern erfordern gut ausgestattete Einrichtungen, ausreichend Fachpersonal, verlässliche Schutzkonzepte und echte Beteiligungsmöglichkeiten für junge Menschen.</p><p>Statt auf Sicherheitslogiken zu setzen, fordern wir eine konsequente Stärkung der Kinder- und Jugendhilfe: mehr Personal, bessere Rahmenbedingungen, traumasensible Ansätze sowie den Ausbau unabhängiger Beschwerde- und Unterstützungsstrukturen.</p><p>Für uns ist klar: Eine menschenrechtsbasierte Kinder- und Jugendhilfe schützt junge Menschen, stärkt ihre Rechte und eröffnet Perspektiven – ohne Sicherheitsdienste.</p><h2 id="hier-gehts-zu-unserem-positionspapier">Hier geht's zu unserem Positionspapier:</h2><div class="kg-card kg-file-card"><a class="kg-file-card-container" href="https://bag-kindheitundjugend.de/content/files/2026/04/Kinder--und-Jugendhilfe-ohne-Sicherheitsdienste-Positionspapier.pdf" title="Download" download=""><div class="kg-file-card-contents"><div class="kg-file-card-title">Kinder- und Jugendhilfe ohne Sicherheitsdienste Positionspapier</div><div class="kg-file-card-caption"></div><div class="kg-file-card-metadata"><div class="kg-file-card-filename">Kinder- und Jugendhilfe ohne Sicherheitsdienste Positionspapier.pdf</div><div class="kg-file-card-filesize">179 KB</div></div></div><div class="kg-file-card-icon"><svg viewBox="0 0 24 24"><defs><style>.a{fill:none;stroke:currentColor;stroke-linecap:round;stroke-linejoin:round;stroke-width:1.5px;}</style></defs><title>download-circle</title><polyline class="a" points="8.25 14.25 12 18 15.75 14.25"></polyline><line class="a" x1="12" y1="6.75" x2="12" y2="18"></line><circle class="a" cx="12" cy="12" r="11.25"></circle></svg></div></a></div> ]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
        <title><![CDATA[ Positionspapier: Kein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche - Rechte stärken statt Teilhabe beschneiden ]]></title>
        <description><![CDATA[ 16.03.2026

Die CDU hat auf ihrem Bundesparteitag ein Mindestalter für die Nutzung sozialer Medien von 14 Jahren mit besonderen Schutzregeln bis 16 Jahren beschlossen. Fachpolitiker*innen der SPD-Bundestagsfraktion schlagen ein Verbot bis 14 Jahre sowie eingeschränkte Plattformversionen bis 16 Jahre vor. Auch führende Politiker*innen der Grünen äußern ]]></description>
        <link>https://bag-kindheitundjugend.de/stellungnahme/2026/positionspapier-kein-social-media-verbot-fur-kinder-und-jugendliche-rechte-starken-statt-teilhabe-beschneiden/</link>
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        <category><![CDATA[ Stellungnahmen ]]></category>
        <dc:creator><![CDATA[ Bundessprecher*innen ]]></dc:creator>
        <pubDate>Mon, 16 Mar 2026 22:18:16 +0100</pubDate>
        <content:encoded><![CDATA[ <h2 id="16032026">16.03.2026</h2><p>Die CDU hat auf ihrem Bundesparteitag ein Mindestalter für die Nutzung sozialer Medien von 14 Jahren mit besonderen Schutzregeln bis 16 Jahren beschlossen. Fachpolitiker*innen der SPD-Bundestagsfraktion schlagen ein Verbot bis 14 Jahre sowie eingeschränkte Plattformversionen bis 16 Jahre vor. Auch führende Politiker*innen der Grünen äußern sich offen für Altersgrenzen. International wird häufig das australische Modell als Beispiel genannt, das die Nutzung sozialer Medien für unter 16-Jährige verbietet. Diese Debatte findet vollkommen ohne die Beteiligung junger Menschen statt.</p><p>Die Vorschläge für ein Social-Media-Verbot greifen zu kurz und lösen die bestehenden Probleme im Kontext digitaler Plattformen nicht. Stattdessen drohen sie, Grundrechte junger Menschen einzuschränken und neue Risiken zu schaffen. Als Bundesarbeitsgemeinschaft Kindheit und Jugend der Partei Die Linke lehnen wir Social-Media-Verbote für junge Menschen entschieden ab.</p><p>Digitale Räume sind heute ein zentraler Bestandteil gesellschaftlicher Teilhabe. Kinder und Jugendliche informieren sich dort, tauschen sich aus und beteiligen sich an gesellschaftlichen Debatten. Ein pauschales Social-Media-Verbot steht daher im Widerspruch zur <strong>UN-Kinderrechtskonvention</strong>, die ausdrücklich auch digitale Räume umfasst: Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Zugang zu Information, auf Meinungsfreiheit, auf Datenschutz sowie auf Beteiligung und Bildung.</p><p>Zentrales Argument für Verbotsforderungen ist häufig der Schutz der psychischen Gesundheit. Die wissenschaftliche Studienlage ist hier jedoch deutlich differenzierter, als es die politische Debatte nahelegt. Zwar finden Studien teilweise Zusammenhänge zwischen intensiver Social-Media-Nutzung und psychischen Belastungen, klare kausale Effekte lassen sich jedoch nur in sehr geringem Ausmaß nachweisen. Gleichzeitig zeigen Untersuchungen auch positive Effekte moderater Nutzung, etwa durch soziale Unterstützung, Zugang zu Informationen oder Möglichkeiten zum Austausch. Gerade für junge Menschen, die sich in ihrem Umfeld isoliert fühlen oder Diskriminierung erleben, können digitale Räume wichtige Orte der Vernetzung sein.</p><p>Ein pauschales Verbot lässt diese Räume nicht verschwinden, sondern verschiebt ihre Nutzung lediglich in inoffizielle und weniger regulierte Bereiche. Junge Menschen würden soziale Medien weiterhin nutzen – allerdings ohne offene Begleitung durch Eltern, Lehrkräfte oder Fachkräfte der Jugendarbeit. Dadurch würden Prävention und Unterstützung bei Cybermobbing oder Cybergrooming erschwert.</p><p>Hinzu kommen erhebliche praktische und rechtliche Probleme. Eine Altersüberprüfung müsste in der Praxis meist über Ausweisdokumente oder biometrische Verfahren erfolgen und schafft damit neue Risiken für Datenschutz und Überwachung. Gleichzeitig sind solche Systeme leicht zu umgehen und die Probleme werden lediglich auf andere Plattformen oder Kommunikationsräume verlagern.</p><p>Aus unserer Sicht geht die Verbotsdebatte deshalb am eigentlichen Problem vorbei. Die Risiken sozialer Medien entstehen vor allem durch die Geschäftsmodelle großer Plattformunternehmen, die Aufmerksamkeit monetarisieren, Daten sammeln und durch algorithmische Systeme Inhalte verstärken. Statt Nutzer*innen auszuschließen, braucht es daher eine konsequente Regulierung der Plattformen selbst. Wir fordern Plattformen auch finanziell in die Verantwortung zu nehmen und so neue Finanzierungsoptionen für den Ausbau medienpädagogischer und weiterer Angebote in der Jugendarbeit zu schaffen.</p><p>Langfristig gilt für uns: Zentrale digitale Kommunikationsräume dürfen nicht von profitorientierten Plattformkonzernen organisiert werden. Wir fordern gemeinwohlorientierte digitale Infrastrukturen, die demokratischen Austausch ermöglichen.</p><p>In allen Fällen muss Medienkompetenz aller Altersgruppen strukturell gestärkt werden. Der Umgang mit digitalen Medien muss ein selbstverständlicher Bestandteil von Bildung sein – in Schulen ebenso wie in der Ausbildung pädagogischer Fachkräfte. Auch Eltern und Bezugspersonen brauchen bessere Unterstützung, um junge Menschen beim Umgang mit digitalen Medien begleiten zu können.</p><p>Eine linke Kinder- und Jugendpolitik setzt nicht auf Verbote, sondern auf <strong>Rechte, Beteiligung, Bildung und Schutz</strong>. Statt Social Media pauschal zu verbieten, müssen Jugendhilfe, Jugendarbeit und Medienbildung gestärkt werden. Gut ausgestattete Jugendzentren, Schulsozialarbeit und außerschulische Bildungsangebote leisten mehr für den Schutz junger Menschen als symbolpolitische Verbotsdebatten. Wer Kinder schützen will, muss sich für ausfinanzierte Unterstützungs- und Alternativangebote einsetzen und flächendeckend kostenlosen und attraktiven Freizeitaktivitäten und Freiräume schaffen.</p><div class="kg-card kg-file-card"><a class="kg-file-card-container" href="https://bag-kindheitundjugend.de/content/files/2026/03/Social-Media-Positionspapier.pdf" title="Download" download=""><div class="kg-file-card-contents"><div class="kg-file-card-title">Social Media Positionspapier</div><div class="kg-file-card-caption"></div><div class="kg-file-card-metadata"><div class="kg-file-card-filename">Social Media Positionspapier.pdf</div><div class="kg-file-card-filesize">159 KB</div></div></div><div class="kg-file-card-icon"><svg viewBox="0 0 24 24"><defs><style>.a{fill:none;stroke:currentColor;stroke-linecap:round;stroke-linejoin:round;stroke-width:1.5px;}</style></defs><title>download-circle</title><polyline class="a" points="8.25 14.25 12 18 15.75 14.25"></polyline><line class="a" x1="12" y1="6.75" x2="12" y2="18"></line><circle class="a" cx="12" cy="12" r="11.25"></circle></svg></div></a></div> ]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
        <title><![CDATA[ Digitales BAG-Treffen: Linke Perspektiven auf Social-Media-Verbote ]]></title>
        <description><![CDATA[ 31. März 2026 | 19:00 Uhr

Die CDU hat auf ihrem Bundesparteitag ein Mindestalter für die Nutzung sozialer Medien von 14 Jahren mit besonderen Schutzregeln bis 16 Jahren beschlossen. Fachpolitiker*innen der SPD-Bundestagsfraktion schlagen ein Verbot bis 14 Jahre sowie eingeschränkte Plattformversionen bis 16 Jahre vor. Auch führende Politiker*innen ]]></description>
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        <category><![CDATA[  ]]></category>
        <dc:creator><![CDATA[ Jessica Gerke ]]></dc:creator>
        <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 11:51:15 +0100</pubDate>
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        <content:encoded><![CDATA[ <h2 id="31-m%C3%A4rz-2026-1900-uhr"><strong>31. März 2026 | 19:00 Uhr</strong></h2><p>Die CDU hat auf ihrem Bundesparteitag ein Mindestalter für die Nutzung sozialer Medien von 14 Jahren mit besonderen Schutzregeln bis 16 Jahren beschlossen. Fachpolitiker*innen der SPD-Bundestagsfraktion schlagen ein Verbot bis 14 Jahre sowie eingeschränkte Plattformversionen bis 16 Jahre vor. Auch führende Politiker*innen der Grünen äußern sich offen für Altersgrenzen. International wird häufig das australische Modell als Beispiel genannt, das die Nutzung sozialer Medien für unter 16-Jährige verbietet.&nbsp;Diese Vorschläge greifen jedoch zu kurz und lösen die bestehenden Probleme digitaler Plattformen nicht. Stattdessen drohen sie, Grundrechte junger Menschen einzuschränken und neue Risiken zu schaffen. </p><p>Als Bundesarbeitsgemeinschaft Kindheit und Jugend der Partei Die Linke wollen wir das Thema Social-Media-Verbote gemeinsam diskutieren und linke Argumente und Antworten auf die Verbotsdebatte zusammenführen.</p><p>Wir laden alle Mitglieder und Interessierte ein, mit uns zu diskutieren und gemeinsam Perspektiven für sichere und teilhabeorientierte digitale Lebensräume zu entwickeln.</p><p>Den Zugangslink erhaltet ihr nach Anmeldung per Mail an&nbsp;<a>bag.kindheit-jugend@die-linke.de</a></p> ]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
        <title><![CDATA[ Online-Veranstaltung: Musterung, Wehrpflicht und die Jugend – Rolle und Aufgaben der Sozialen Arbeit ]]></title>
        <description><![CDATA[ 20.01.2026 | 20:00–21:30 Uhr

Aufrüstung und die Debatte um die Wiedereinführung der Wehrpflicht betreffen junge Menschen unmittelbar. Ohne sie lässt sich die angestrebte „Kriegstüchtigkeit“ nicht realisieren und die Bundeswehr nicht aufstocken. Entsprechend sind junge Menschen verstärkt der offensiven Bundeswehrwerbung ausgesetzt, ab 2026 wurde die verpflichtende Musterung ]]></description>
        <link>https://bag-kindheitundjugend.de/termin/2026/online-va-zur-musterung-und-wehrpflicht/</link>
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        <category><![CDATA[  ]]></category>
        <dc:creator><![CDATA[ Jessica Gerke ]]></dc:creator>
        <pubDate>Mon, 05 Jan 2026 22:00:09 +0100</pubDate>
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        <content:encoded><![CDATA[ <h2 id="20012026-2000%E2%80%932130-uhr">20.01.2026 | 20:00–21:30 Uhr</h2><p>Aufrüstung und die Debatte um die Wiedereinführung der Wehrpflicht betreffen junge Menschen unmittelbar. Ohne sie lässt sich die angestrebte „Kriegstüchtigkeit“ nicht realisieren und die Bundeswehr nicht aufstocken. Entsprechend sind junge Menschen verstärkt der offensiven Bundeswehrwerbung ausgesetzt, ab 2026 wurde die verpflichtende Musterung wiedereingeführt. Dagegen formiert sich Widerstand: Viele junge Menschen organisierten und beteiligten sich an Schulstreiks gegen die Wehrpflicht.</p><p>Als Linke stehen wir entschieden gegen Wehrpflicht und Zwangsdienste. Aber auch die Soziale Arbeit steht vor grundlegenden Fragen in Ihrer Praxis. Als Profession, die mit jungen Menschen arbeitet und sich an Emanzipation und sozialer Gerechtigkeit orientiert, kann sie sich zu Aufrüstung, Zwangsdiensten und militärischer Mobilisierung nicht neutral verhalten. Die Hamburger LAG Kindheit und Jugend der Partei hat deshalb ein <a href="https://www.die-linke-hamburg.de/fileadmin/lv/zusammenschluesse/LAG_KiJu/LAG_KiJu_Flyer_Friedensvorbereitung_0925.pdf" rel="noreferrer">Flugblatt</a> zur Bedeutung der Kinder- und Jugendarbeit für die Friedensvorbereitung formuliert.&nbsp;</p><p>In der Online-Veranstaltung diskutieren wir, welche Rolle die Soziale Arbeit in diesem Kontext einnimmt. <strong>Ralf Buchterkirchen</strong> (DFG-VK) eröffnet die Veranstaltung mit einem Einführungsvortrag zur Wehrpflicht und zum neuen Wehrdienst-Modernisierungsgesetz. Er beleuchtet ihre gesellschaftsverändernde Wirkung in der Geschichte, zeichnet die Entwicklung der Kriegsdienstverweigerung nach und stellt konkrete Möglichkeiten der Verweigerung vor.</p><p>Anschließend diskutieren wir gemeinsam mit ihm und <strong>Johannes Franck </strong>(jugendpolitischer Sprecher, Die Linke Berlin) die Rolle von Jugendverbänden und der Sozialen Arbeit sowie ihre Aufgaben und Aktionsmöglichkeiten.</p><p>Wir laden alle Mitglieder und Interessierte ein, mit uns zu diskutieren und gemeinsam Perspektiven für eine jugendgerechte und friedensorientierte Soziale Arbeit zu entwickeln.</p><p>Den Zugangslink erhaltet ihr nach Anmeldung per Mail an <a>bag.kindheit-jugend@die-linke.de</a></p> ]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
        <title><![CDATA[ Kölner Erklärung: Koalitionsvertrag ignoriert Kinder- und Jugendarmut und verdrängt soziale Gerechtigkeit ]]></title>
        <description><![CDATA[ Die Kölner Erklärung wurde auf der Jahrestagung der BAG Kindheit &amp; Jugend am 27.04.2025 mit großer Mehrheit verabschiedet.

Kölner-Erklärung-BAGKindheitJugendDer neue Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD verspricht einiges – aber hält sozialpolitisch wenig.Kölner-Erklärung-BAGKindheitJugend.pdf192 KBdownload-circle ]]></description>
        <link>https://bag-kindheitundjugend.de/stellungnahme/2025/kolner-erklarung-koalitionsvertrag-ignoriert-kinder-und-jugendarmut-und-verdrangt-soziale-gerechtigkeit/</link>
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        <category><![CDATA[ Stellungnahmen ]]></category>
        <dc:creator><![CDATA[ Bundessprecher*innen ]]></dc:creator>
        <pubDate>Mon, 28 Apr 2025 21:28:27 +0200</pubDate>
        <content:encoded><![CDATA[ <p>Die Kölner Erklärung wurde auf der Jahrestagung der BAG Kindheit &amp; Jugend am 27.04.2025 mit großer Mehrheit verabschiedet.</p><div class="kg-card kg-file-card"><a class="kg-file-card-container" href="https://bag-kindheitundjugend.de/content/files/2025/04/K-lner-Erkl-rung-BAGKindheitJugend.pdf" title="Download" download=""><div class="kg-file-card-contents"><div class="kg-file-card-title">Kölner-Erklärung-BAGKindheitJugend</div><div class="kg-file-card-caption">Der neue Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD verspricht einiges – aber hält sozialpolitisch wenig.</div><div class="kg-file-card-metadata"><div class="kg-file-card-filename">Kölner-Erklärung-BAGKindheitJugend.pdf</div><div class="kg-file-card-filesize">192 KB</div></div></div><div class="kg-file-card-icon"><svg viewBox="0 0 24 24"><defs><style>.a{fill:none;stroke:currentColor;stroke-linecap:round;stroke-linejoin:round;stroke-width:1.5px;}</style></defs><title>download-circle</title><polyline class="a" points="8.25 14.25 12 18 15.75 14.25"></polyline><line class="a" x1="12" y1="6.75" x2="12" y2="18"></line><circle class="a" cx="12" cy="12" r="11.25"></circle></svg></div></a></div> ]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
        <title><![CDATA[ Das war die dritte Jahrestagung der BAG Kindheit &amp; Jugend in Köln ]]></title>
        <description><![CDATA[ Vom 25. bis 27. April 2025 fand in Köln die dritte Jahrestagung der BAG Kindheit &amp; Jugend mit dem Thema „Aufwachsen in der Klassengesellschaft“ im charmanten Tagungshaus der Naturfreunde Köln Mitte, einem Kleinod der historischen Arbeiterbewegung, statt. Neben den inhaltlichen Schwerpunkten und Impulsen erwarteten die aus dem gesamten Bundesgebiet angereisten ]]></description>
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        <category><![CDATA[ Blog ]]></category>
        <dc:creator><![CDATA[ Bundessprecher*innen ]]></dc:creator>
        <pubDate>Mon, 28 Apr 2025 19:27:30 +0200</pubDate>
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        <content:encoded><![CDATA[ <p>Vom 25. bis 27. April 2025 fand in Köln die dritte Jahrestagung der BAG Kindheit &amp; Jugend mit dem Thema „Aufwachsen in der Klassengesellschaft“ im charmanten Tagungshaus der Naturfreunde Köln Mitte, einem Kleinod der historischen Arbeiterbewegung, statt. Neben den inhaltlichen Schwerpunkten und Impulsen erwarteten die aus dem gesamten Bundesgebiet angereisten Genoss*innen diesmal, erstmals für die noch junge Arbeitsgemeinschaft, auch die Formalien einer ordnungsgemäßen Neuwahl des Sprecher*innenkreises und des Koordinierungskreises. Doch der Reihe nach.</p><p>Der erste Tag der Tagung, der Freitagabend, stand ganz im Zeichen des besseren Kennenlernens sowohl der Arbeitsgemeinschaft als auch untereinander. Nach der Begrüßung durch die Kölner Parteivorsitzende Nadine Mai richtete Attila Gümüs, das Kölner Mitglied des Sprecher*innenkreises, einige einleitende Worte an das Plenum. Es folgten Austausch- und Kennenlernrunden, durch die die Genoss*innen mit ihren vielfältigen Hintergründen aus der Kinder- und Jugendhilfe sowie aus Wissenschaft und Politik in einen ersten Austausch kamen. Bei Pizza, Limonade und Bier klang der Abend dann gemütlich aus.</p><figure class="kg-card kg-image-card kg-card-hascaption"><img src="https://bag-kindheitundjugend.de/content/images/2025/04/5224411563774045650-2.jpg" class="kg-image" alt="" loading="lazy" width="1280" height="1279" srcset="https://bag-kindheitundjugend.de/content/images/size/w600/2025/04/5224411563774045650-2.jpg 600w, https://bag-kindheitundjugend.de/content/images/size/w1000/2025/04/5224411563774045650-2.jpg 1000w, https://bag-kindheitundjugend.de/content/images/2025/04/5224411563774045650-2.jpg 1280w" sizes="(min-width: 720px) 720px"><figcaption><span style="white-space: pre-wrap;">Auf, auf in Richtung Einrichtungsbesuch</span></figcaption></figure><p>Der zweite Tag der Tagung begann am Samstagmorgen nicht am Tagungsort, sondern in Köln-Mülheim mit einem Besuch des Don Bosco Clubs Köln, einem der bundesweit ältesten Jugendclubs in Deutschland, der in den letzten Jahren ein spannendes Angebot an der Schnittstelle von Jugendarbeit, Sozialabeit und Wohnungslosenhilfe entwickelt hatte. Die Leiterin der Einrichtung, Magdalena Keil, berichtete uns dort, wie ihre Modellprojektförderung bereits im letzten Jahr ausgelaufen ist und sie täglich um die Weiterfinanzierung der Jugendnotschlafstelle kämpft, die auch dank eines großartigen ehrenamtlichen Engagements aus der Nachbarschaft aufrechterhalten wird. Attila Gümüs überreichte bei dieser Gelegenheit Spenden aus dem Bundestagswahlkampf an den Träger und versprach, im Jugendhilfeausschuss weiter für dieses so wichtige Projekt zu kämpfen. Unter leichtem Zeitdruck ging es dann zügig weiter zur Keupstraße, die 2004 vom NSU mit einem Nagelbombenanschlag terrorisiert wurde. Bis zum Auffliegen des NSU 2011, also sieben lange Jahre lang, wurden die Bewohner*innen der Straße selbst verdächtigt und trotz vorliegender Indizien nicht in Richtung Rechtsterrorismus ermittelt. Ein rassistischer Justizskandal sondergleichen! Am Ort des Anschlags trafen wir Peter Bach, der uns die Geschichte der Straße und des Skandals und die Schwierigkeiten, einen angemessenen Erinnerungsort zu schaffen, vor Ort schilderte.</p><p>Die Keupstraße bot uns dann eine große kulinarische Auswahl für einen Mittagssnack um dann gestärkt zurück zum Tagungsort zu fahren, wo die Teilnehmenden zwei Vorträgen aus Verwaltung und Wissenschaft lauschten. Den Anfang machte Isolde Aigner mit einem Input zu guten Beteiligungsformaten und -ansätzen aus Verwaltungssicht. Kontrovers diskutiert wurden die politische Perspektive auf offizielle Beteiligungsangebote und die Frage der Konfliktorientierung. Den inhaltlichen Abschluss des Tages bildete dann ein Vortrag von Holger Ziegler, Professor für Soziale Arbeit an der Universität Bielefeld, zu Klassen-, Subjekt- und Gerechtigkeitserfahrungen, der - wie der Titel schon vermuten lässt - einen weiten Bogen von der marxistischen Klassentheorie bis hin zu empirischen Befunden zu Gerechtigkeit aus einer Klassenperspektive spannte. Doch damit war der lange Programmtag noch nicht zu Ende: Nach dem Abendessen gab es noch ein Kulturprogramm mit Duisburger Polit-Rap von Tenor und einem DJ-Set von El Shado, das den Saal im Naturfreundehaus zum Beben brachte.</p><figure class="kg-card kg-image-card kg-card-hascaption"><img src="https://bag-kindheitundjugend.de/content/images/2025/04/5224411563774045649.jpg" class="kg-image" alt="" loading="lazy" width="960" height="1280" srcset="https://bag-kindheitundjugend.de/content/images/size/w600/2025/04/5224411563774045649.jpg 600w, https://bag-kindheitundjugend.de/content/images/2025/04/5224411563774045649.jpg 960w" sizes="(min-width: 720px) 720px"><figcaption><span style="white-space: pre-wrap;">Auch der Koalitionsvertrag der Merz-Regierung war Thema</span></figcaption></figure><p>Der dritte und letzte Tag des Treffens stand dann ganz im Zeichen der offiziellen Formalien einer Bundesarbeitsgemeinschaft der Partei die Linke. Der alte Sprecher*innenkreis hatte einen Entwurf für eine Kölner Erklärung vorgelegt, der kontrovers diskutiert, an einigen Stellen verändert und dann gemeinsam fast einstimmig verabschiedet wurde. Der alte Sprecher*innenkreis verabschiedete sich und die neuen Kandidat*innen stellten sich vor und wurden gewählt. Der neue Sprecher*innenkreis für die nächsten zwei Jahre besteht aus Ingrid Wolff (Herford), Nicole Anger (Magdeburg), Attila Gümüs (Köln), Kolja Fuchslocher, Deike Janssen, Juliane Eisenbruch, Jessica Gerke (alle Berlin). Außerdem wurden Nikolai Kinder (Vlotho), Anni Reif (Köln), Kati Engel (Eisenach) und Claudia Bähr (Berlin) in den Koordinierungskreis gewählt. Nach dem gemeinsamen Aufräumen, einem Gruppenfoto des neuen Sprecher*innenkreises und dem Verzehr der letzten Essensreste ging es zufrieden und mit neuer Motivation wieder in alle Himmelsrichtungen.</p><figure class="kg-card kg-image-card kg-card-hascaption"><img src="https://bag-kindheitundjugend.de/content/images/2025/04/5224411563774045647.jpg" class="kg-image" alt="" loading="lazy" width="961" height="1280" srcset="https://bag-kindheitundjugend.de/content/images/size/w600/2025/04/5224411563774045647.jpg 600w, https://bag-kindheitundjugend.de/content/images/2025/04/5224411563774045647.jpg 961w" sizes="(min-width: 720px) 720px"><figcaption><span style="white-space: pre-wrap;">Der neu gewählte Sprecher*innen &amp; Koordinierungskreis der BAG</span></figcaption></figure><p>Die Kölner Erklärung der Bundesarbeitsgemeinschaft ist <a href="https://bag-kindheitundjugend.de/content/files/2025/04/K-lner-Erkl-rung-BAGKindheitJugend.pdf" rel="noreferrer">hier</a> zu finden und wird auf dem kommenden <a href="https://bag-kindheitundjugend.de/termin/2025/18-djht-13-15-mai-2025-leipzig/" rel="noreferrer">16. Kinder- und Jugendhilfetag</a> in Leipzig an die interessierte Fachöffentlichkeit verteilt.</p> ]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
        <title><![CDATA[ Hallo Welt! ]]></title>
        <description><![CDATA[ Wir sind endlich online. Ab sofort informieren wir auf dieser Seite regelmäßig über unsere jugendpolitischen Schwerpunkte. ]]></description>
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        <category><![CDATA[ Blog ]]></category>
        <dc:creator><![CDATA[ Bundessprecher*innen ]]></dc:creator>
        <pubDate>Thu, 24 Apr 2025 16:00:00 +0200</pubDate>
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        <content:encoded><![CDATA[ <p>Wir sind endlich online. Ab sofort informieren wir auf dieser Seite regelmäßig über unsere jugendpolitischen Schwerpunkte.</p> ]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
        <title><![CDATA[ Aufwachsen im Dauerkrisenmodus – Das war die erfolgreiche zweite Jahrestagung des BAG Kindheit &amp; Jugend ]]></title>
        <description><![CDATA[ Krise um Krise, wachsende Armut, bundesweite Kürzungen zu Lasten junger Menschen, Fachkräftemangel und eine Jugendhilfe am Limit: Auf der Jahrestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Kindheit &amp; Jugend, die unter dem Titel „Aufwachsen im Dauerkrisenmodus“ vom 19. bis 21. April 2024 in Magdeburg stattfand, gab es für die aus ganz Deutschland angereisten Genoss: ]]></description>
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        <category><![CDATA[ Blog ]]></category>
        <dc:creator><![CDATA[ Bundessprecher*innen ]]></dc:creator>
        <pubDate>Wed, 24 Apr 2024 16:15:00 +0200</pubDate>
        <content:encoded><![CDATA[ <p>Krise um Krise, wachsende Armut, bundesweite Kürzungen zu Lasten junger Menschen, Fachkräftemangel und eine Jugendhilfe am Limit: Auf der Jahrestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Kindheit &amp; Jugend, die unter dem Titel „Aufwachsen im Dauerkrisenmodus“ vom 19. bis 21. April 2024 in Magdeburg stattfand, gab es für die aus ganz Deutschland angereisten Genoss:innen viel zu diskutieren, um gemeinsam Perspektiven für die jugendpolitischen Herausforderungen der kommenden Jahre zu entwickeln. Die Bundesarbeitsgemeinschaft wurde erst im vergangenen Jahr gegründet und so war es das zweite größere Treffen der noch jungen Arbeitsgemeinschaft, die jugendpolitische Positionen der LINKEN auf allen politischen Ebenen stärken und weiterentwickeln will.</p><p>Eingeleitet wurde das Treffen am Freitagnachmittag eher unkonventionell mit einem kleinen Spielefest auf dem Pechauer Platz in Magdeburg-Cracau, mit dem der Arbeitskreis den dortigen Kommunalwahlkampf unserer Partei unterstützte. Das Spielefest litt zwar etwas unter Regen und Kälte, aber unterm Strich konnten wir doch etwas Präsenz in der Stadt zeigen und mit einigen Menschen vor Ort ins Gespräch kommen. Weiter ging es dann am Abend mit ersten Kennenlern- und Austauschrunden der bereits Angereisten.&nbsp; Dabei fiel direkt die thematische Breite und Vielfalt der Teilnehmenden auf. Die Altersspanne reichte von 20 bis 80 Jahren. Ein Schüler, Gewerkschafter:innen, ein ehemaliger Hochschulprofessor, Kommunal- und Landtagsabgeordnete waren ebenso dabei wie Sozialarbeiter:innen aus der Jugendarbeit, der Jugendverbandsarbeit, den Hilfen zur Erziehung, dem Jugendamt und vielen anderen Bereichen.</p><p>Der zweite Tag der Tagung begann dann am Vormittag mit einem Stadtrundgang mit Pascal Begrich (Miteinander e.V.), der uns an verschiedenen Orten der Stadt das Aufwachsen in den Baseballschlägerjahren der 90er Jahre näher brachte und dabei auch über Engagement, Gegenwehr und jugendpolitische Reaktionen berichtete. Nach dem Mittagessen ging es dann mit verschiedenen Formaten zu den großen Jugendhilfepolitischen Herausforderungen unserer Zeit weiter. Nur zwei Schlaglichter seien hier kurz erwähnt. Sophie Koch (Volkssolidarität Bundesverband<em>)</em> berichtete ausführlich über die Besonderheit der Kita-Krise in Ostdeutschland, wo aufgrund der niedrigen Geburtenzahlen vor allem in ländlichen Regionen ganz unter dem Radar der großen Debatten immer mehr Einrichtungen schließen müssen.&nbsp; Sinah Mielich (Aktionsbündnis gegen geschlossene Unterbringung) referierte über die historische Entwicklung geschlossener Einrichtungen und die aktuellen Entwicklungen rund um das Skandalurteil zur Haasenburg GmbH, welches die 2013 erwirkte Schließung durch das Land Brandenburg für rechtswidrig erklärt, obwohl die dort praktizierten grundgesetzwidrigen Maßnahmen viele der Insassen traumatisiert haben. Darauf folgten Vertiefungsrunden zu den Themen: Jugendarbeit, Kita-Krise, ASD, Jugendamt &amp; Ombudsstellen. Den Abschluss des langen und arbeitsreichen Konferenztages bildete eine Podiumsdiskussion, bei der Nicole Anger (MdL Sachsen-Anhalt), Kolja Fuchslocher (Sprecher BAG Kindheit &amp; Jugend), Sarah Nagel (Bezirksstadträtin für Jugend, Berlin Neukölln) und Timm Kunstreich (Redaktion Widersprüche) gemeinsam über die aktuelle gesellschaftliche Situation und mögliche Handlungsoptionen aus linker Sicht diskutierten.</p><p>Der letzte Tag des Treffens war dann den Formalitäten des Bundesarbeitskreises vorbehalten. Hier wurde vom Sprecher*innenrat ausführlich über das erste arbeitsreiche Jahr berichtet und ein Ausblick auf das kommende Jahr gegeben. Auch gab es einige Ämter neu zu verteilen, so dass der Sprecher*innenkreis nun Deike Janssen (Berlin Wedding) und der Koordinierungskreis Nikolai Kinder (Vlotho) als Verstärkung in ihren Reihen begrüßen dürfen. Den längsten Teil des Tages nahm jedoch die Diskussion und anschließende Verabschiedung der Magdeburger Erklärung ein, die anlässlich aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen und mit Blick auf die anstehenden Wahlen eine starke linke jugend- und gesellschaftspolitische Position formuliert. Die stellenweise hitzige, aber immer solidarische und konstruktive Diskussion sorgte für eine gute Weiterentwicklung des vom Sprecher*innenrat eingebrachten Entwurfs. Zufrieden und mit neuer Motivation für die kommenden Kämpfe und vielen neuen Kontakten in ganz Deutschland ging es am Sonntagnachmittag wieder nach Hause.</p><p>Für den Bundesarbeitskreis: Frederik Schwieger (Leipzig)</p> ]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
        <title><![CDATA[ Magdeburger Erklärung Anlässlich der bevorstehenden Wahlen ]]></title>
        <description><![CDATA[ der BAG Kindheit und Jugend. Magdeburg, 21. April 2024

MAGDEBURGER_ERKLAeRUNG_Die_Linke_BAG_Kindheit_und_Jugend_21042024__1_MAGDEBURGER_ERKLAeRUNG_Die_Linke_BAG_Kindheit_und_Jugend_21042024__1_.pdf154 KBdownload-circle ]]></description>
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        <category><![CDATA[ Stellungnahmen ]]></category>
        <dc:creator><![CDATA[ Bundessprecher*innen ]]></dc:creator>
        <pubDate>Tue, 23 Apr 2024 17:23:00 +0200</pubDate>
        <content:encoded><![CDATA[ <p>der BAG Kindheit und Jugend. Magdeburg, 21. April 2024</p><div class="kg-card kg-file-card"><a class="kg-file-card-container" href="https://bag-kindheitundjugend.de/content/files/2025/04/MAGDEBURGER_ERKLAeRUNG_Die_Linke_BAG_Kindheit_und_Jugend_21042024__1_.pdf" title="Download" download=""><div class="kg-file-card-contents"><div class="kg-file-card-title">MAGDEBURGER_ERKLAeRUNG_Die_Linke_BAG_Kindheit_und_Jugend_21042024__1_</div><div class="kg-file-card-caption"></div><div class="kg-file-card-metadata"><div class="kg-file-card-filename">MAGDEBURGER_ERKLAeRUNG_Die_Linke_BAG_Kindheit_und_Jugend_21042024__1_.pdf</div><div class="kg-file-card-filesize">154 KB</div></div></div><div class="kg-file-card-icon"><svg viewBox="0 0 24 24"><defs><style>.a{fill:none;stroke:currentColor;stroke-linecap:round;stroke-linejoin:round;stroke-width:1.5px;}</style></defs><title>download-circle</title><polyline class="a" points="8.25 14.25 12 18 15.75 14.25"></polyline><line class="a" x1="12" y1="6.75" x2="12" y2="18"></line><circle class="a" cx="12" cy="12" r="11.25"></circle></svg></div></a></div> ]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
        <title><![CDATA[ Sparhaushalte sind Gift für die nachwachsende Generation ]]></title>
        <description><![CDATA[ Der Entwurf des Bundeshaushaltes 2024 sieht umfassende Kürzungen vor. Damit stehen nicht nur zentrale politische Projekte wie die Kindergrundsicherung auf der Kippe. Besonders betroffen ist auch die Kinder- und Jugendpolitik und hier das bundeszentrale Steuerungsinstrument Kinder- und Jugendplan (KJP). Durch diesen wird Jugendsozialarbeit ebenso gefördert wie die selbstorganisierte Jugendverbandsarbeit. Für ]]></description>
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        <category><![CDATA[ Stellungnahmen ]]></category>
        <dc:creator><![CDATA[ Bundessprecher*innen ]]></dc:creator>
        <pubDate>Thu, 23 Nov 2023 00:00:00 +0100</pubDate>
        <content:encoded><![CDATA[ <p>Der Entwurf des Bundeshaushaltes 2024 sieht umfassende Kürzungen vor. Damit stehen nicht nur zentrale politische Projekte wie die Kindergrundsicherung auf der Kippe. Besonders betroffen ist auch die Kinder- und Jugendpolitik und hier das bundeszentrale Steuerungsinstrument Kinder- und Jugendplan (KJP). Durch diesen wird Jugendsozialarbeit ebenso gefördert wie die selbstorganisierte Jugendverbandsarbeit. Für die konkrete Arbeit vor Ort sind die durch den KJP geförderten bundeszentralen Infrastrukturen von immenser Bedeutung. Sie vernetzen überregional, vertreten politische Interessen junger Menschen und machen konkrete Angebote erlebbar. Gekürzt wird parallel aber auch in vielen Landes- und Kommunalhaushalten und mit diesen Kürzungen leiden die Angebote der Jugend- und Familienarbeit vor Ort. Das trifft auch nicht kommerzielle Jugendbildungsstätten und Erholungseinrichtungen. Das lässt nach Corona, Krieg, und Inflationskrise Böses für die Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland erwarten. Nach Jahren der Nullrunden und geringen Aufwüchsen gehen die geplanten Kürzungen an die Substanz dringend gebrauchter Angebote.&nbsp;</p><p><strong>Kürzungen überall!</strong></p><p>Seit Jahren erleben wir direkte und indirekte Kürzungen in der Kinder- und Jugendhilfe auf allen Ebenen. Der Sanierungsstau bei Einrichtungen für junge Menschen nimmt zu, Entfaltungsräume werden weniger. Und abseits der Jugendhilfe verfallen Schwimmbäder, Musikschulen leiden wie die Jugendkulturarbeit oder Bibliotheken. Auch das Bildungssystem steckt in einer tiefen Krise. Damit werden jungen Menschen Chancen geraubt. Besonders trifft dies aber Kinder aus armen Familien, denn diese sind auf öffentliche und frei zugängliche Angebote dringend angewiesen. Besonders zynisch auch in diesem Zusammenhang das Gerede neoliberaler und konservativer Politiker:innen vom Aufstieg durch Bildung, die gleichzeitig durch sie kaputtgespart wird.&nbsp;</p><p><strong>Aufwachsen in Krisenzeiten</strong></p><p>Kinder und Jugendliche erleben multiple Krisen, ihr Aufwachsen ist mehr und mehr von Unsicherheiten geprägt. Kinder- und Jugendarmut haben erneut zugenommen, 2022 waren 21,7 Prozent aller unter 18-Jährigen armutsgefährdet bzw. -betroffen.&nbsp; Corona mit geschlossenen Schulen und Freizeitangeboten war ein massiver Einschnitt, gerade in der Anfangszeit wurden Kinder mit ihren Familien mit den Corona-Verordnungen und Ausgehverboten zu Hause eingesperrt und haben viele Familien in tiefe Krisen gestürzt. Der Bedarf an Unterstützung wuchs auf allen Feldern. Der Ukraine-Krieg ließ Corona in Vergessenheit geraten. Er vergrößerte nicht nur die Ängste und Sorgen, viele Ukrainer:innen und hierunter viele Kinder und Jugendliche suchten Zuflucht und Unterstützung. Wachsende Unterstützungsbedarfe auf vielen Feldern stießen zusehends auf einen zunehmenden Fachkräftemangel.</p><p>Die Jugendämter sind chronisch unterbesetzt. Parallel nimmt die Belastung von Beschäftigten und Fachkräften zu. Kitas, aber auch familienunterstützende Systeme und Wohngruppen sind kurz vor dem Kollabieren. Familien werden mit diesem Problem zu oft allein gelassen. Vor diesem Hintergrund Kürzungen vorzunehmen, ist unverantwortlich. Stattdessen braucht es eine bedarfsgerechte Finanzierung inklusive eines Inflationsausgleichs. Einrichtungen und Angebote der Jugendhilfe müssen jungen Menschen Stabilität und Kontinuität für ein gutes Aufwachsen bieten. Das geht nur, wenn diese selbst gesichert sind. Junge Menschen und Beschäftigte brauchen dringend wieder Perspektiven.</p><p><strong>Gemeinsam Druck machen!</strong></p><p>Der Kürzungshaushalt der Bundesregierung hat vielerorts für Entsetzen gesorgt. Davon zeugen neben Protestschreiben lokale Bündnisse, die zu Demonstrationen aufgerufen haben. Der bundesweite Protesttag in Berlin am 20. September 2023 gegen die geplanten Kürzungen im KJP und an den Freiwilligendiensten im Bundeshaushalt haben Bewegung in die Politik gebracht. Zumindest die Förderung der Jugendverbandsarbeit wird 2024 in gleicher Höhe fortgeführt. Mit beachtlichen Protesten in Berliner Bezirken und gegenüber dem Berliner Senat konnten Kürzungen in Berlin teilweise abgewendet werden. Hier sollte beispielsweise die kulturelle Jugendbildung auf null gesetzt werden. Auch in Chemnitz konnte Anfang des Jahres durch breiten Protest Schlimmeres verhindert werden.&nbsp; In Sachsen-Anhalt standen die Jugendverbände auf der Straße, weil sowohl ihre Jugendbildungsreferent:innen als auch die Bildungsmaßnahmen deutlich unterfinanziert sind. Eine lang angekündigte Überarbeitung der Richtlinie dafür scheiterte bis dato an der Unterschrift des Finanzministers. Das zeigt: Druck wirkt!</p><p>Dazu gratulieren wir den Akteur:innen. Eine Rücknahme der Kürzung für ein Haushaltsjahr reicht aber nicht aus. Der Druck muss aufrechterhalten werden, damit auch die anderen Kürzungen zurückgenommen und vor allem Perspektiven für die Zukunft geschaffen werden. Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten</p><p>Wir fordern den Bund auf, mit gutem Beispiel voranzugehen und für eine gute Ausfinanzierung der Kinder- und Jugendpolitik zu sorgen.&nbsp; Die Haushaltsberatungen sind noch nicht abgeschlossen, ein Nachsteuern ist noch möglich.</p><p>Wir fordern den Bund auf, seine umfassenden Kürzungspläne zurückzunehmen, einen Inflationsausgleich vorzunehmen und ein bundesweites Investitionsprogramm einzurichten, um den Sanierungsstau in Kinder- und Jugendeinrichtungen aufzulösen und neue Angebote zu schaffen.</p><p>Wir fordern die Länder auf, statt zu kürzen, Maßnahmen zur Stärkung der Kinder- und Jugendhilfe zu unternehmen sowie mit einer zukunftsweisenden Kinder- und Jugendpolitik nachhaltige Perspektiven zu schaffen.</p><p>Wir fordern die Kommunen auf, auf ihrer Ebene alles Mögliche und Notwendige zu unternehmen, um die örtlichen Strukturen nachhaltig zu sichern, (wo nötig) auszubauen, personell und materiell besser auszustatten und schnellstmöglich barrierefreie Zugänge zu schaffen. Kinder und Jugendliche sind an der kommunalen Jugendhilfeplanung verbindlich zu beteiligen. Sie müssen als Experten ihrer selbst ernstgenommen werden.</p> ]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
        <title><![CDATA[ Jetzt erst Recht! ]]></title>
        <description><![CDATA[ Die Sprecher*innen der BAG Kindheit und Jugend, die am 6. und 7. Mai in Kassel gegründet wurde, tagen auf ihrer ersten Klausurtagung in Leipzig und haben einstimmig folgenden Beschluss gefasst:
&quot;Wie viele von Euch auch betrachten wir mit Sorge die Entwicklung unserer Partei in den letzten Monaten und ]]></description>
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        <category><![CDATA[ Stellungnahmen ]]></category>
        <dc:creator><![CDATA[ Bundessprecher*innen ]]></dc:creator>
        <pubDate>Mon, 23 Oct 2023 00:00:00 +0200</pubDate>
        <content:encoded><![CDATA[ <p>Die Sprecher*innen der BAG Kindheit und Jugend, die am 6. und 7. Mai in Kassel gegründet wurde, tagen auf ihrer ersten Klausurtagung in Leipzig und haben einstimmig folgenden Beschluss gefasst:<br>"Wie viele von Euch auch betrachten wir mit Sorge die Entwicklung unserer Partei in den letzten Monaten und die sich vollziehende Spaltung. Wir selbst sind überzeugt, dass wir unsere politischen Ziele und Haltungen für eine bessere Kinder- und Jugendpolitik auf der Grundlage des Erfurter Programms gemeinsam mit unseren verbleibenden Genoss*innen verwirklichen können.<br><br>Als sozialistische Partei kämpfen wir für eine Gesellschaft, in der kein Kind in Armut aufwachsen muss, in der alle Menschen selbstbestimmt in Frieden, Würde und sozialer Sicherheit leben und die gesellschaftlichen Verhältnisse demokratisch gestalten können.<br><br>Die Partei Die Linke ist dafür der geeignete Ort. Es ist Zeit, die Lähmung in unserer Partei zu überwinden. Die Jugendhilfe befindet sich in einer sehr ernsthaften Krise und die Rechte der Kinder sind keineswegs umgesetzt. Wir brauchen eine starke Linke mit einem klaren Kurs. Wir machen weiter!"<br><br>Der&nbsp;Sprecher*innenkreis&nbsp;der&nbsp;BAG&nbsp;Kindheit&nbsp;und&nbsp;Jugend&nbsp;am&nbsp;21.&nbsp;Oktober&nbsp;2023<br>Nicole&nbsp;Anger&nbsp;aus&nbsp;Magdeburg<br>Sophie&nbsp;Bartsch&nbsp;aus&nbsp;Großefehn<br>Ingrid&nbsp;Wolff&nbsp;aus&nbsp;Herford<br>Kolja&nbsp;Fuchslocher&nbsp;aus&nbsp;Berlin<br>Attila&nbsp;Gümüs&nbsp;aus&nbsp;Köln<br>Frederik&nbsp;Schwieger&nbsp;aus&nbsp;Leipzig<br>Volker&nbsp;Vödisch&nbsp;aus&nbsp;Hamburg</p> ]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
        <title><![CDATA[ Gründung der Bundesarbeitsgemeinschaft Kindheit und Jugend erfolgt ]]></title>
        <description><![CDATA[ Rund 30 Genossinnen und Genossen sowie weitere Interessierte und parteiunabhängige Mitglieder der BAG kamen zum Gründungswochenende am 6. und 7. Mai 2023 im Stadtteilzentrum Wesertor in Kassel zusammen. Der erste Tag startete mit einer intensiven, lebhaften und fachlichen Debatte zum Thema &quot;Aufwachsen im Spiegel von Krisen und leeren Kassen& ]]></description>
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        <category><![CDATA[ Blog ]]></category>
        <dc:creator><![CDATA[ Bundessprecher*innen ]]></dc:creator>
        <pubDate>Wed, 10 May 2023 16:12:00 +0200</pubDate>
        <content:encoded><![CDATA[ <p>Rund 30 Genossinnen und Genossen sowie weitere Interessierte und parteiunabhängige Mitglieder der BAG kamen zum Gründungswochenende am 6. und 7. Mai 2023 im Stadtteilzentrum Wesertor in Kassel zusammen. Der erste Tag startete mit einer intensiven, lebhaften und fachlichen Debatte zum Thema "Aufwachsen im Spiegel von Krisen und leeren Kassen". Gemeinsam setzen wir hier thematische Schwerpunkte für die perspektivische Arbeit der BAG KiJu. In diesem Rahmen wurde auch der Entwurf eines Selbstverständnisses der BAG KiJu vorgestellt, der unsere Haltungen und Positionen bezüglich der Umsetzung von Kinderrechten, Kinderschutz und im Bestreben für ein besseres Aufwachsen widerspiegeln soll. Das Selbstverständnis wird von uns im Laufe der nächsten Zeit gemeinsam weiterentwickelt. &nbsp;</p><p>Daniela Broda (Vorsitzende des DBJR), Kerstin Kubisch-Piesk (Vorstand der BAG ASD), Prof. Dr. Nikolaus Meyer (Hochschule Fulda), MdB Heidi Reichinnek (Kinder- und Jugendpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag) und Vera Reinbold (Erzieherin und Mitglied der Ver.di-Bundesfachgruppe EBSA) führten die Debatte unter dem Fokus "Aktuelle Herausforderungen unter verschiedenen Perspektiven" mit uns weiter. Aus beiden Debatten ergaben sich eine Reihe von Themen, die für die BAG nun auch Auftrag sind.</p><p>Am Abend fand der kinder- und jugendpolitische Empfang statt, zu dem die Linksfraktion des hessischen Landtags eingeladen hatte. Christiane Böhm (MdL DIE LINKE Hessen), Violetta Bock (Stadtverordnete der Rathausfraktion DIE LINKE in Kassel) und Heidi Reichinnek (MdB) bezogen zu kinder- und jugendpolitischen Fragen Stellung, berichteten aus ihrer parlamentarischen Praxis und erläuterten alternative Vorstellungen und Wege in der Kinder- und Jugendhilfe.&nbsp;</p><p>Danach feierten wir uns in gelöster und aufgeräumter Stimmung ein wenig selbst. Die Band „Grillteller Für 2“ gab ein tolles Konzert mit Crossover-Punk und humorvollen, gesellschaftskritischen Texten.</p><p>Am zweiten Tag berieten die Teilnehmer*innen den Entwurf der Satzung der Bundesarbeitsgemeinschaft Kindheit und Jugend als Zusammenschluss in der Partei DIE LINKE und verabschiedeten sie nach wenigen Änderungen und Ergänzungen einstimmig. &nbsp;</p><p>Und die neu gegründete BAG wählte ihre Sprecher:innen:</p><p>Einstimmig gewählt wurden Nicole Anger aus Magdeburg, Sophie Bartsch aus Großefehn, Ingrid Wolff aus Herford, Kolja Fuchslocher aus Berlin, Attila Gümüs aus Köln, Frederik Schwieger aus Leipzig und Volker Vödisch aus Hamburg.</p><p>Ayse Dalhoff aus Frankfurt, Sarah Ehlebracht aus Bünde, Kati Engel aus Eisenach, Daniel Polak aus Greifswald und Mareike Stanze aus Berlin wurde ebenfalls einstimmig gewählt und gehören dem unterstützendem Koordinierungskreis an.</p><p>Noch fehlen der BAG weitere, sich ihr zuordnende Mitglieder aus fast allen Bundesländern, um das Quorum einer BAG zu erfüllen. Die Gewinnung weiterer Mitglieder für die BAG wird in diesem Jahr neben vielen inhaltlichen Debatten, unser Themenspeicher ist gut gefüllt, ein wesentliches Ziel sein.</p><p>Die BAG KiJu wird einmal jährlich in Präsenz tagen, nächstes Mal in Magdeburg, sonst per Videokonferenzen zu bestimmten Schwerpunkten. Die erste gemeinsame Sitzung des Sprecher*innen- und des Koordinierungskreises wird im Herbst in Leipzig stattfinden.</p><p>Wir laden euch herzlich ein, gemeinsam mit uns als Bundesarbeitsgemeinschaft leidenschaftlich und kompetent für eine bessere Kinder- und Jugendpolitik zu streiten. Kommt zu uns, werdet Mitglied bei uns und lasst uns gemeinsam Power entwickeln!</p> ]]></content:encoded>
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